Gasheizungen
Gasheizungen werden in erster Linie mit Erdgas betrieben, aber in letzter Zeit kommen immer häufiger umweltfreundliche Produkte wie Biogas oder verflüssigstes Erdgas (Liquefied Natural Gas-LNG) zum Einsatz. Erdgas ist ein hauptsächlich aus Methan bestehendes leicht entzündbares Naturgas. In Deutschland ist der Verbrauch von Erdgas auf etwa 86 Milliarden Kubikmeter im Jahr gestiegen und wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren weiter ansteigen.Durch die Verbrennung des Gases wird Wärme erzeugt, welche dann eine Flüssigkeit erhitzt. Diese aufgeheizte Flüssigkeit wird dann durch Rohre zu dem entsprechenden Heizkörper transportiert, welche wiederum die Wärme an die Räume abgeben.
Nachdem man früher in vielen Räumen einzelne Gasheizungen hatte, installiert man heute nur noch eine Anlage für ein ganzes Gebäude oder eine ganze Wohnung. Dort wird die Wärme erzeugt und an die verschiedenen Räume je nach Bedarf abgegeben, indem die in den Räumen befindlichen Heizkörper aufgedreht werden.
Um gefährliche Explosionen durch Austritt von Gas etc. zu vermeiden sind Gasheizungen mit Zündsicherungen ausgestattet. Insgesamt müssen Gasanlagen gewissen Normen entsprechen, die Sicherheitsstandards gewährleisten. Auch die Kennzeichnung des Geräts (das CE-Zeichen, das DVGW-Qualitätszeichen sowie der Blaue Engel) gibt ihnen Auskunft über die Umweltverträglichkeit und Qualität ihrer Anlage.
Um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Heizanlage zu bewahren muss jährlich eine Wartung durchgeführt werden.
